In diesen zwei Beispielen wurde der Schüttstrahl eines Tagebau-Absetzers bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen analysiert. Hierzu wurden die Videodaten stabilisiert, der Schüttstrahl
vom bewegten Hintergrund getrennt und der optische Fluss der verstürzten Massen bestimmt.
Die Sequenzen wurden derart stabilisiert, dass die hochfrequenten Translationsbewegungen der Kamera kompensiert wurden, die Schwenkbewegungen des Absetzers jedoch erhalten blieben.
Die ermittelten Bewegungsdaten des Schüttstrahls wurden entlang eines Rasters in Form von Pfeilen im Bild dargestellt. Die Pfeile zeigen dabei in die Richtung der erkannten Bewegung und die Pfeillänge ist proportional zur Geschwindigkeit. Für eine bessere Sichtbarkeit wurden die Geschwindigkeitswerte zusätzlich farblich codiert.
Im ersten Video ist der Schüttstrahl sehr dunkel und kontrastarm, während der Hintergrund große überstrahlte Bereiche aufweist. Im zweiten Video hingegen ist der Strahl selbst im unteren Teil überstrahlt, während der Teil darüber mit dem Schatten des Absetzers überlagert ist. Die beiden Sequenzen zeigen, dass auch bei sehr unterschiedlichen und ungünstigen Lichtverhältnissen der Schüttstrahl zuverlässig erkannt und analysiert werden kann.
Die Originaldaten, sowie die zugehörige stabilisierte Sequenz mit den Fluss-Vektoren sind in beiden Videos jeweils nebeneinander dargestellt.
Download Sequenz 1 in hoher Auflösung
Dauer der ersten Sequenz: 30 s
Größe der ersten Datei: ca. 49 MB
Download Sequenz 2 in hoher Auflösung
Dauer der zweiten Sequenz: 30 s
Größe der zweiten Datei: ca. 49 MB
Die Verarbeitung der gezeigten Videodaten wurde auf einem Standard-PC in Echtzeit durchgeführt.